Traditionelle Chinesische Medizin – so hilft sie unserer Gesundheit

Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) findet heute bei vielen Menschen Anklang. Sie wird oft als Ergänzung zur Schulmedizin angesehen und dient der Steigerung des Wohlbefindens. Dabei ist etlichen Anwendern gar nicht bewusst, in welchen Bereichen die TCM zum Einsatz kommen kann. Darüber klärt Dich dieser Beitrag auf. Du erfährst hier, wie Du vom alternativen Ansatz profitierst.

Die wichtigsten Merkmale der TCM

Die Basis der TCM ist die Lebensenergie – befindet sich diese nicht im Gleichgewicht, entstehen im Organismus zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen. Es gilt also, die Ursache der Störungen zu ermitteln. Nur so ist es möglich, die Leiden nachhaltig zu behandeln. Eine essenzielle Rolle spielt in der TCM dabei die Diagnose des Pulses. Es werden in der Disziplin 28 verschiedene Pulse unterschieden. Über sie lassen sich nämlich Disharmonien in der Lebensenergie aufspüren. Alleine an jeder Hand befinden sich sechs Pulse. Auch die Zunge sehen sich Mediziner bei der Diagnostik genau an. Genauso wie die Stimme und der Geruch der betreffenden Person geben deren Beläge Aufschluss über den Gesundheitszustand.

Auf diese Säulen stützt sich die TCM

Es stützt sich der traditionelle Ansatz auf fünf Säulen mit jeweils unterschiedlichen Therapieansätzen. Sie alle sollen dabei helfen, die Lebensenergie wieder ins Lot zu bringen.

1. Die Akupunktur

Hierbei handelt es sich wohl um die bekannteste Behandlungsmethode der TCM. Mit ihr bringt man das sogenannte „Qi“ – also die Lebensenergie – ins Reine. Die Nadeln sticht der Mediziner dabei in bestimmte Punkte auf dem Körper. Von dort aus senden sie Signale ans Gehirn, was Zirkulationsprozesse anregt und Entzündungen hemmt. Es kommt zudem zur Ausschüttung von Glückshormonen.

2. Die Ernährung

Auch die Nahrungsaufnahme und die Auswahl der richtigen Speisen stellt einen bedeutenden Ansatz der TCM dar. Dabei unterteilt die Disziplin die einzelnen Zutaten nach Temperatur, Konsistenz, Geschmack, Zubereitung und Geruch. Jedes Nahrungsmittel wird zudem einem Element, das stellvertretend für den Effekt der Speise auf den Körper steht, zugeordnet.

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3. Die Heilpflanzen

Es machen Pflanzen den größten Anteil an Heilmitteln aus. Dazu gehören nicht nur Kräuter, sondern auch Wurzeln und Pilze. Aus diesen Komponenten bereiten Mediziner für jeden Patienten individuell auf dessen Bedürfnisse abgestimmte Arzneimittel aus.

4. Die Massage

Im Rahmen einer Tiuna-Massage befreien Fachkräfte Druckpunkte mit gezielten Handgriffen von Blockaden. Diese Massageform zählt zu einer der ältesten manuellen Behandlungen. Sie kombiniert Techniken wie Greifen, Klopfen und Kneten miteinander. Dadurch fließt nicht nur die Lebensenergie, sondern dem Patienten ist es gleichermaßen möglich, sich voll und ganz zu entspannen.

5. Bewegung und Meditation

Zu den uralten chinesischen Bewegungskünsten gehören Qigong und Tai-Chi. Sie haben einen therapeutischen Nutzen und dienen gleichzeitig der Vorbeugung von Krankheiten. Denn sie sorgen für einen freien Fluss des Qi, was wiederum dem Heilungsprozess zugutekommt.

Bei diesen Beschwerden hilft die traditionelle Medizin

Die TCM kommt bei verschiedenen Leiden zur Anwendung. Der traditionelle Ansatz erweist sich bei psychischen und physischen Beschwerden als effektiv. Bei folgenden Symptomen kannst Du Dich an einen fachkundigen TCM-Experten wenden:

Schmerzen:

Ganz gleich, ob Du unter Gelenkbeschwerden, Rücken-, Kopf-, Muskelschmerzen oder Fibromyalgie leidest. Die TCM kann Dir mit ihren ganzheitlichen Ansätzen dauerhaft Linderung verschaffen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

In der heutigen Zeit sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen relativ häufig und auch gefährlich. Sie betreffen also viele Menschen im Laufe ihres Lebens, wobei Du die Leiden keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen darfst. In diese Sparten fallen unter anderem Bluthochdruck, Durchblutungs- und Herzrhythmusstörungen, Koronare Herzerkrankungen sowie niedriger Blutdruck. Die TCM wirkt hier vorbeugend und lindernd.

Hauterkrankungen:

Neurodermitis, Akne, Juckreiz und schlecht heilende Wunden kannst Du ebenfalls mit der TCM behandeln. In einigen Fällen ist es Dir sogar möglich, dauerhaft Besserung zu erzielen.

Magen-Darmerkrankungen:

Sowohl leichtere, akute Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung und eine Magenschleimhautentzündung als auch chronische Leiden wie Morbus Crohn sowie Funktionsstörungen von Galle und Leber therapiert die TCM. Wichtig ist dabei eine Kombination aus mehreren Behandlungsansätzen.

Gynäkologische Erkrankungen:

In den Wechseljahren, bei Regelschmerzen, Zyklusstörungen und dem Prämenstruellen Syndrom steigert die TCM Dein Wohlbefinden.

Urologische Erkrankungen:

Beschwerden wie die Reizblase, Blasenentzündungen, Impotenz und Harninkontinenz betreffen viele Menschen. Leidest auch Du an einer urologischen Erkrankung, solltest Du nicht auf die Unterstützung durch die TCM verzichten.

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Neurologische Erkrankungen:

Bei Leiden wie Schlafstörungen, Schwindel, Erschöpfung und Polyneuropathie erweist sich die TCM durchaus als effektiv. Mit der Hilfe eines Experten kannst Du Dir dauerhaft Linderung verschaffen.

Auf erfahrene Experten setzen

Suchst Du nach einem Experten für TCM, darfst Du Dich nicht für die erstbeste Option entscheiden. Sieh Dir getrost mehrere Fachkräfte an und mache Dich mit ihrem Erfahrungsschatz vertraut. Wichtig ist, dass der Mediziner über eine abgeschlossene Ausbildung eines anerkannten TCM-Instituts verfügt. Seriöse Anbieter informieren Dich bereits auf ihrer Webseite über ihre Erfahrungen und sämtliche Zertifizierungen. Dies gilt auch für die TCM in Zürich. Du findest in der Stadt mehrere Spezialisten für diesen Bereich. Überstürze bei Deiner Suche also nichts.

Fazit – das Wohlbefinden mit TCM nachhaltig steigern

Mithilfe der TCM kannst Du eine Vielzahl von Leiden behandeln. Denn die Disziplin sieht sich jeden Patienten individuell an und erstellt für ihn einen personalisierten Therapieplan. In Zürich darfst Du Dich über eine große Auswahl an Instituten für fernöstliche Behandlungsansätze freuen. Gehe bei Deiner Suche mit Bedacht vor, um einen Experten zu finden, der Deinen Ansprüchen gerecht wird.

Über Christian 202 Artikel
31 Jahre alt, gebürtig aus Cuxhaven und bekennender Kaffeejunkie :-). Viel Spaß beim Stöbern!