Gemeinsam im Home-Office arbeiten – Tipps für Familien

Homeoffice und Familie

Damit die Ansteckungsrate in der jetzigen Pandemie sich verlangsamt, sind viele Familien darauf angewiesen gemeinsam im Home-Office zu arbeiten. Auch Schüler können oftmals nicht mehr in die Schule und lernen von zu Hause aus. Das stellt viele Familien vor große Herausforderungen. Wie kann man das Home-Office für die gesamte Familie optimal organisieren? Wie wird das Zusammenleben perfekt koordiniert? Wie sollte auch der Arbeitsplatz konzipiert sein? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Familien. Ein kleiner Ansporn für ein gutes Miteinander im Home-Office, wie beispielsweise gemeinsame Pausen und ein leckeres Essen am Wochenende, können dieses Zeit ebenfalls leichter machen.

1. Welche Vorteile gibt es?

Das gemeinsame Arbeiten im Home-Office ermöglicht es, dass jeder jedem hilft. Die Erwachsenen lernen beispielsweise vom Teenager, wie man den Computer noch besser nutzt. Der feste Computerarbeitsplatz ist daher ein Muss für die ganze Familie. Vorteile sind, dass der Zusammenhalt der Familie, Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsene, wächst. Die Kinder sehen, was die Eltern bisher im Büro außer Haus geleistet haben und lernen ihre Eltern ganz neu kennen.

Durch Stellwände kann man die Arbeitsbereiche abtrennen, dass jeder doch noch ein wenig Privatsphäre hat, wenn zu wenig Platz vorhanden ist. Berufliches und Privates sollte explizit voneinander getrennt werden. Der Zusammenhalt wird gefördert. Der Computerarbeitsplatz oder der Schreibplatz für den Erstklässler sollten ergonomisch sein. Vorteile des Home-Office für die ganze Familie sind, dass die Schwachpunkte, die man vorher gar nicht erkannte, plötzlich behoben werden müssen.

Ein weiterer Vorzug ist es, dass die Tagesplanung exakter abläuft. Die Arbeitszeiten und die Freizeiten sind perfekt geregelt und zu Hause nimmt jeder seine Aufgaben intensiver wahr. Die Struktur im Alltag ist mehr denn je gefragt. Es ist hilfreich, sich hier gut abzusprechen und die Tagespläne helfen auch kleineren Schulkindern schon, Organisationstalent zu erlernen.

Obwohl gerade für Pubertierende das Home-Office zusammen mit den Eltern eine große Herausforderung ist, da sie sich abgrenzen wollen und selbständig werden müssen, ist die Abstandsstrategie hier besonders wichtig. Eltern lernen schnell, dass ihr Teenager sein eigenes Zimmer braucht. Das offene Ohr der Eltern ist ein Vorzug, den das Home-Office von selbst mit sich bringt. Denn nur so bleibt der Zugang zu den Teenagern auch erhalten.

2. Welche Probleme gibt es dadurch im Alltag?

Probleme im Home-Office mit der ganzen Familie sind vorprogrammiert, da hier alle Altersklassen zusammen kommen. Der Lärmpegel ist ein Problem, denn Kleinkinder hören nicht auf zu quengeln, nur weil Papa oder Mama arbeiten müssen. Daher ist es wichtig, dass die Schlafenszeiten der Kleinsten genutzt werden für die eigene Arbeit. Ein geregelter Tagesablauf ist das A und O für eine gemeinsame Zeit im Home-Office.

Wer aufgrund von Störungen seine Arbeiten und sein Pensum am Tag nicht schafft, muss oftmals eine Nachtschicht einlegen. Das trifft meistens auf die Eltern oder die älteren Schüler zu. Dadurch wird das Home-Office mit der ganzen Familie oft zum Stressfaktor. Auch der Platzmangel ist ein Thema, welches in kleinen Wohnungen auch bei noch so viel Einrichtungs-Talent nicht zu beheben ist. Das Home-Schooling für die Kinder erfordert zudem einen Computerarbeitsplatz für jedes Kind. Das heißt, es können Neuanschaffungen auftreten, die das Familien-Budget enorm schrumpfen lassen können. Viele Familien sind hier auch finanziell überfordert.

Die Lernsituation ist für viele Schüler zu Hause nicht optimal, weil weitere Geschwister stören oder zu wenig Platz vorhanden ist. Gerade wer für eine Prüfung lernen muss, braucht besonders viel Ruhe und Abstand. Es sollte daher vereinbart werden, wann und wo wer lernt. Klebezettel, Kalender und Timer helfen, dass die Familienmitglieder sich alle wohl fühlen. Auch eine Telefonkonferenz übers Haustelefon ist eine Möglichkeit, um sich virtuell zu unterhalten.

Fokussiertes Arbeiten ist teilweise nur in den Randzeiten möglich, was für viele Eltern auch Schlafentzug bedeutet, besonders wenn ein Baby oder Kleinkind noch im Haushalt wohnt. Auch das Vernachlässigen des eigenen Äußeren ist für viele ein Problem: Man sitzt nur noch im Schlafanzug oder im Pyjama da und kleidet sich nicht mehr ansprechend. Der zu hohe Konsum der Medien stellt ebenfalls ein Problem dar. Daher ist es wichtig, einen Zeitplan für die Nutzung des Computers und Fernsehers bzw. anderer Medien festzulegen, gerade auch für Teenager.

3. Im Zweifel ein Büro mieten? Vor allen in Großstädten wie Berlin viele Möglichkeiten.

Wer zu Hause mit der Familie im Home-Office einfach nicht mehr zurechtkommt, weil die Generationen, die verschiedenen Arbeitsbereiche, die unterschiedlichen Arbeitszeiten und mehr zum Problem werden, der sollte überlegen, ein Büro anzumieten. Familien, die ein Büro in Berlin anmieten, können so der kleinen Altbauwohnung entkommen und gerade in Großstädten wie Berlin neue Möglichkeiten für mehr Arbeitsqualität im Home-Office schaffen.

Wenn der Arbeitsplatz Wohnzimmer gerade für Schüler in höheren Klassen, für Manager-Väter oder Karriere-Mütter zu eng wird, ist das größere Büro der Hit für die Familie in der Großstadt. Home-Office verändert das Arbeiten im Familienverbund. Während des Lockdowns wird es zur allgemeinen Situation und daher ist das Mieten lohnend. Eine Miete auf Zeit bietet viel Sicherheit und die Kinder freuen sich darauf, aus den eigenen vier Wänden heraus zu kommen. Gerade wer konzentriert arbeiten muss, kann im fremden gemieteten Büro mehr Konzentration haben. Die Anforderungen an die eigene Wohnung können oft nicht erfüllt werden.

Was man sich vorher nicht vorstellen konnte, ist durch den Lockdown innerhalb der Corona-Pandemie und die Quarantänen Wirklichkeit geworden: Die ganze Familie muss über mehrere Monate zusammen im Home-Office arbeiten. Hier ist das Anmieten eines Büros gerade in den Großstädten bei einer drei-, vier- oder mehrköpfigen Familie mit Schulkindern und Studenten hilfreich und eine gute Idee. Das Budget muss jedoch vorhanden sein: Hier liegen auch die Grenzen dieses Vorhabens. Denn ein Büro anzumieten ist nicht ganz günstig. Doch es kann eine echte Alternative sein, wenn es zu Hause einfach zu eng ist. Der Tapetenwechsel ist für die Konzentration und die Effizienz bei allen Arbeiten definitiv wichtig und löst das Arbeiten am heimischen Schreibtisch ab. Wer immer zu Hause arbeiten soll, riskiert auch depressive Phasen, in denen man nicht ungestört arbeiten kann. Daher ist das Anmieten eines Büroraumes für die ganze Familie gut zu überlegen.

Fazit

Durch die Pandemie sind neue Situationen entstanden, was das Arbeiten und den Arbeitsplatz für Familien angeht. In der eigenen Wohnung im Home-Office zu arbeiten, samt Mama, Papa, Kinder und Kleinkinde, stellt die Familien vor große Herausforderungen. Doch es gibt gute Strategien, die helfen, dass jeder zum Erfolg kommt.

Über Christian 112 Artikel
31 Jahre alt, gebürtig aus Cuxhaven und bekennender Kaffeejunkie :-). Viel Spaß beim Stöbern!