Mit diesen Tipps halten sie ihren Rasen in Schuss

Rasen in Schuss halten

Durch einen schönen Rasen wird jeder Außenbereich optisch aufgewertet. Damit er seine schöne Optik und Gesundheit behält, ist es wichtig, dass die Rasenfläche richtig gepflegt wird. Einige Tipps können dabei helfen, den Rasen frei von Unkraut und Moos zu halten.

Die richtige Vorbereitung des Bodens

Eine gute Bodenvorbereitung ist für einen gesunden Rasen das A und O. Wenn der Außenbereich mit einem schweren und lehmigen Boden ausgestattet ist, sollte dieser großflächig abgetragen werden. Für die Aussaat ist es wichtig, dass die obersten 10 bis 15 Zentimeter locker sind. Dadurch kann der Rasen optimal wurzeln. Bei einem feuchten Boden kann es schnell zu einem starken Moosbefall kommen. Ist der Boden zu trocken, kann es dagegen passieren, dass sich Lücken bilden, in denen sich Unkraut und Moos breit machen kann.

Groben Bausand benutzen

Um einen neuen Rasen zu pflanzen, muss zuerst die alte Grasnarbe entfernt werden. Danach wird eine Schicht grober Bausand aufgetragen. Je nach Art und Beschaffenheit des Bodens sollte die Sandschicht fünf bis zehn Zentimeter dick sein. Danach sollte der Sand geebnet und mit einer Motorhacke in den Oberboden eingearbeitet werden. Um die Aussaat vorzubereiten, ist es zusätzlich sinnvoll, dass ein Bodenaktivator ausgestreut wird. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Humuspräparat und Pflanzenkohle. Die Bodenstruktur lässt sich dadurch deutlich verbessern.

Nur hochwertiges Saatgut verwenden

Damit der Rasen prächtig gedeiht, sollte nur Marken-Saatgut verwendet werden. Mit einem guten Saatgut kann gewährleistet werden, dass der Rasen besonders dicht wächst. Es bildet sich keine Grasnarbe, sondern die Rasenflächen bieten einen hohen Ertrag. Umso hochwertiger das Saatgut ist, desto mehr erspart man sich später die Rasenpflege. Auch im Nachhinein kann die Erneuerung eines Rasens mit einem Qualitätssaatgut verbessert werden. Hierfür sollte der alte Rasen kurz gemäht werden. Mit einem tief eingestellten Messer sollte dann der Boden gründlich vertikutiert werden. Wichtig ist, dass die Saat mit einer dünnen Schicht rasenerde bedeckt und leicht angewalzt wird.

Im Frühjahr den Rasen düngen

Nach einem harten Winter sieht die Rasenfläche häufig sehr mitgenommen aus. Das liegt unter anderem daran, dass sie nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wurde. Es entstehen immer größere Lücken, in denen das Moos und Unkraut gedeihen kann. Es ist daher für einen gesunden Rasen sehr wichtig, dass er im Frühjahr mit einem hochwertigen Rasendünger versorgt wird. Beim Kauf sollte auf einen organischen Rasendünger geachtet werden. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern sie sind häufig auch mit aktiven Mikroorganismen angereichert. Derartige Mittel sorgen zusätzlich dafür, dass der Rasenfilz in den Grasnarben reduziert wird. Ein organischer Dünge gibt die Nährstoffe immer nur in kleinen Mengen an die Rasenfläche ab. Das bietet den Vorteil, dass der Rasen erst nach zwei oder drei Monaten nachgedüngt werden muss.

Einmal pro Woche Rasenmähen

Eine Rasenfläche wirkt immer ungepflegt, wenn sie nicht oft genug gemäht wird. Durch einen regelmäßigen Schnitt werden die Gräser kompakt gehalten und sorgen zusätzlich für eine gute Bestockung. Die Gräser können mehr Ausläufer bilden und die Rasenfläche wirkt dadurch viel dichter und gesünder. Experten raten, dass in der Zeit von Frühlingsanfang bis November der Rasen mindestens einmal pro Woche gemäht wird. Von Mai bis Juni ist das Wachstum der Gräser am stärksten. Während dieser Zeit sollte dementsprechend der Rasen zweimal pro Woche gemäht werden.

Über Christian 47 Artikel
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